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Maria Müller-Staub, Dozierende
Als junge «Lernschwester» wurde mir die Verantwortung für zwölf hochkomplexe Patientinnen und Patienten übergeben. Ich hatte Frischoperierte, Menschen, die an unerträglichen Schmerzen oder an akuter Verwirrtheit litten und Sterbende zu betreuen. Damals lernte ich, wie wichtig die pflegerische Beziehungsqualität, das Kennen der Pathophysiologie, eine genaue Einschätzung des Pflegebedarfs und wirksame Pflegehandlungen sind. Ein Bildungsaufenthalt in den USA motivierte mich dazu in den Niederlanden Pflegewissenschaft zu studieren und zu doktorieren. Die Erfahrungen von Patientinnen und Patienten, die sie mit mir teilen sind wegweisend für mich, um als Lehrende und Forscherin beizutragen, gute Pflege zu unterstützen. Meine Arbeitsschwerpunkte sind Forschungsmethodologie, Pflegeassessments, Pflegediagnostik und Pflegeklassifikationen.
Pflegende brauchen ausgeprägte Fähigkeiten in klinischem Assessment, in Pflegediagnostik und in der Anwendung evidenz-basierter Pflegeinterventionen.
Ich empfehle den Master in Pflegewissenschaft jenen Personen, die für die Zukunft gerüstet sein wollen und bereit sind, wissenschaftliche Hürden zu bewältigen, um sich im anspruchsvollen Gebiet der Pflege weiter zu entwickeln.


